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NEWS

Tuesday
May022017

A day to remember!

2017/05/02

Der Siegerkranz der diesjährigen 10mila-Staffel, er gehört uns!

Fünf Autostunden von Borlänge gegen Süden oder zwei Flugstunden von Zürich gegen Norden, dann trifft man sich in Göteborg, Partille. Und dort ging am Wochenende die Post ab.

Es erwartete uns anspruchsvolles Westküsten-Gelände, durchzogen mit Felspartien, Sümpfen und offenen Hügeln. Einen Heimvorteil konnten wir also nicht ausmachen, dafür hatten wir eine Teamtaktik, die anscheinend genau ins Schwarze traf oder ins Gelbe, wenn man so will...

Auf jeden Fall starteten wir stabil ins Rennen und ich konnte in einer spannenden Position auf die dritte und längste Strecke starten. Mehr als 11 Kilometer im schwedischen Wald, das löste schon einwenig kribbeln im Bauch aus. Ich fand dann aber sofort die nötige Sicherheit und konnte das Rennen im Spitzentram entscheidend mitgestalten udn ein paar Fernsehminuten sammeln. Da die Strecke keine Gabelungen aufwies, wurde sehr taktisch gelaufen und kaum jemand getraute sich, eine eigene Route zu laufen und das Tram zu verlassen. Da war ich ab und zu dankbar dafür, wenn ich vorne die Richtung vorgab und schon etwas bibberte, ob ich mich wohl bald alleine zum Posten durchkämpfen müsste. Anscheinend vertraute man aber auf schwarz-gelb oder war gleicher Meinung auf den anderen Positionen in der Gruppe.

Wer das Rennen in bewegten Bildern nochmals nachschauen möchte, findet hier die TV-Übertragung (schwedisch) und da einen Film des Zieleinlaufs von Rikard Claesson.

Richtig, richtig spannend wurde es dann auf der fünften und letzten Strecke. Wie Tove sich von Position zu Position nach vorne kämpfen konnte und zwar innert kurzer Zeit, das verstehe ich noch immer nicht ganz. Auf jeden Fall spurteten sie und Judith plötzlich um den Sieg!

Und wir dürfen uns nun 10Mila-Siegerinnen nennen. Einfach unglaublich!

Foto: Rikard Claesson

 

 

 

 

Sunday
Apr232017

keep a positive attitude

2017/04/23

Bereits die Wetterprognosen waren vielversprechend: 1° und Schneefall, wenn’s gut kommt 4° und bewölkt.
Ich wusste, in der lettischen Luft ist der Frühling noch nicht angekommen und auch in Estland ist man noch deutlich näher bei «Pulver gut» als Badetemperaturen.
Schweren Herzens verabschiedete ich mich also von der warmen Schweiz und reiste mit dem Nationalkader nach Riga.

Bereits der erste Trainingstag brachte weisse Flocken, ein unerwartetes und nicht besonders erwünschtes Geburtstagsgeschenk.

Ich packte neben den Sumpfsocken und den warmen Handschuhen auch die guten Motivationssprüche aus. OL findet draussen statt. Stimmt! - Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleider. Stimmt meistens. – Im Dezember hättest du dich über so viel Schnee gefreut. Stimmt definitiv! – Wenn’s weiss ist, ist es wenigstens nicht grün. Allerdings!

Wir waren alle positiv überrascht, wie schön das Gelände war. Viele Abschnitte erinnerten an skandinavische Wälder, die Sümpfe waren gar nicht so schlimm und das Relief teilweise wirklich spannend und herausfordernd. Die wichtigsten Voraussetzungen für lehrreiche Trainings waren also gegeben, es kam nur noch auf meine Einstellung an.

Ich startete bei frostigen Temperaturen zum ersten Training. Die Füsse waren bereits nach 50m kalt und die Finger schafften es auch nicht warm bis zum ersten Posten. Meine Gedanken drehten sich laufend um die ungemütliche Wetterlage und wie ich wohl durch die Sümpfe später auf der Bahn kommen soll. Oder sollte ich doch besser eine lange Umlaufroute in Kauf nehmen?
So dümpelte ich vor mich hin, bis es zum Glück beim 3. Posten «klick» machte.
Will ich mich nun ernsthaft eine Woche lang mit so spannenden Dingen wie Handschuhdicke und Schneehöhe beschäftigen? Gottlob kam ich zum Schluss, dass es für mich in den estnischen und lettischen Wäldern wohl Besseres zu tun gibt.

Ich kippte den Schalter auf OL-Modus und es lief!
Jetzt habe ich begriffen, was Francois mit «attitude» meint…

Eine kleine Auswahl an Bildern aus dem Wald (by livemotion) :

 

und ein paar Kartenausschnitte:

Man muss sich das Leben einrichten...
Der Fahrersitz wird zum Starthäuschen und der Physio filmt den Staffelstart.

 

 

Tuesday
Apr042017

Früelig isch wider i de Luft

2017/04/04

Ich finde, Lehrerin ist der beste Beruf, um mit den Jahreszeiten zu leben.
Wer sich mit einer Gruppe 1. Klässlern (diesmal die von meiner PH-Kollegin, ich habe ja schliesslich keine eigene Klasse) auf die Suche nach Frühblühern macht, der wird garantiert viel zu staunen haben.

Und die Kinder hatten nachher viel zu tun: Sie überlegten, malten und hantierten mit der Schere und dem Leimstift, um möglichst viele Blumen herzustellen und das bis sie total erschöpft waren. Bei den ersten trat dieser Zustand nach etwa 23 Minuten ein.

 

Song zum Thema: Früelig isch wider i de Luft von Andrew Bond, hier zum Mitsingen…

Der zweitbeste Beruf für die Jahreszeitbeobachtung ist definitiv OL-Profi. Dass sich der Winter endlich verzogen hat, habe ich gleich mit einer Reihe toller Trainings und Wettkämpfen gefeiert:

 - Rennvelo-Ausfahrt in die Höger um Embrach, Brütten und Bassersdorf

 - Sprintstaffel im Tessin mit meinen mutigen Klubkameraden, die sich auf das Elite-Experiment eingelassen haben

- Jogging auf die Lägern Hochwacht durch den Frühlingswald

- Sprinttraining in Rapperswil mit Start und Ziel an der Seepromenade

Und ein OL-Training in Neuchâtel als Vorbereitung auf den Testlauf im Tête Plumée.
Am Donnerstag geht es nämlich los mit der ersten Testlaufserie! Wie jedes Jahr kribbelt es ein wenig in der Magengegend vor den ersten richtig «ernsten» Wettkämpfen. Doch genau das macht es aus. Ich freue mich auf die Herausforderung und auf spannende Bahnen in Visp, im Petit Risoux und im Tête Plumée!

 

Weg vom Laufband, raus in die Frühlingsluft!

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